Taiji Centrum Frankfurt

Schattenboxen Meditation in Bewegung Körperbeherrschung

Gesundheitsförderung Energie tanken Konzentrationssteigerung

Stressabbau Selbstbewusstsein entwickeln Gleichgewicht beherrschen

Eigene Mitte finden Harmonie von Körper, Geist und Seele

für alle Altersstufen geeignet

 

 

Tai Ji Quan (Tai Chi Chuan) ist eines der ältesten und zugleich das verbreitetste, taoistische, aus China stammende heilgymnastische System. Es hat seine Wurzeln in den fernöstlichen Kampfsportarten und trägt auch den Namen Chinesisches Schattenboxen.

        

                            

 

Ursprung

 

In den chinesischen Kampfkünsten unterscheidet man u.a. zwischen einer inneren und einer äußeren Schule.

 

Tai Ji Quan wird zu den inneren Kampfkünsten gezählt.

Der Legende nach beobachte Zhang San-Feng eines Tages den Kampf zwischen einem Kranich und einer Schlange, der es immer wieder gelang den Angriffen des Kranichs auszuweichen, bis sich der Vogel erschöpft zurückzog.

Auf dem Prinzip aufbauend, dass das Harte durch das Weiche überwunden werden kann - so wie Wasser im Laufe der Zeit den Stein besiegt - entwickelte er einen inneren Kampfstil.

 

Aufbauend auf seinem Stil bildeten sich in der geschichtlichen Entwicklung Hauptstilrichtungen, die aus den verschiedenen Familien bzw. Schulen heraus entstanden:

 

i der Chen-Stil (Alter Rahmen)

i Yang-Stil (Großer Rahmen)

i Hao-Stil (Kleiner Rahmen)  

i Sun-Stil (Rahmen des beschwingten Schrittes)

i Wu-Stil (Mittlerer Rahmen)

 

 

Begründer des Yang-Stils

 

Der sowohl innerhalb als auch außerhalb Chinas am weitesten verbreitete Stil des Tai Ji Quan ist der Yang-Stil

 

Der Begründer dieses Stils ist Meister Yang Lu-Chan, der bei Meister Chen Chang-Xing lernte. Er entwickelte aus dem Chen-Stil einen neuen Stil, der im Laufe der Generationen, vor allem aber durch seinen Enkel Yang Cheng-Fu, neu geordnet und verfeinert wurde.

 

In der Mitte des 20. Jahrhunderts wurde daraus, fördernd für die Gesundheit, eine vereinfachte, sinnvoll zusammengesetzte Form - die Peking-Form mit 24 Figuren - gebildet, um sie damit dem Volk nahe zubringen.

Sie ist eine der Formen die, neben anderen, auch von Meister Wang unterrichtet wird.

 

 

Ein Weg zur Gesundheit

 

In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird im Sinne einer ganzheitlichen Idee ein Gleichgewicht von Yin und Yang angestrebt.

 

So wird versucht, Krankheiten durch körperliche Übungen vorzubeugen und zu behandeln, in Verbindung mit einer gesunden Ernährung nach den fünf Elementen und einer harmonischen Lebensführung. Ziel ist damit eine Verbesserung des körperlichen Gesamtzustande.

 

 

Übungsziel

 

Das hauptsächliche Übungsziel ist einen positiven Beitrag zur Gesundheit der zu leisten.

 

Durch die Übungen des Tai Ji Quan und Tai Ji Qi Gong wird das Qi, die Lebenskraft des Menschen entwickelt und erhalten und dazu angeregt, in den Energiebahnen, den Meridianen, des Menschen zu fließen und damit die Vitalität des Körpers erhalten. Die verschiedenen Funktionssysteme des Organismus werden reguliert, wodurch eine Förderung der Gesundheit erfolgt.

 

 

Vorteile der Übung

 

Neben der äußeren Stärkung der körperlichen Vitalität erfolgt auch eine innere.

Die langsamen, ruhigen, fließenden Bewegungen wirken entspannend und beruhigend, die geistige Konzentration wird gesteigert. Damit wird neben dem körperlichen auch ein inneres Gleichgewicht erzielt.

 

 

Für wen ist Tai Ji gut

 

Aus diesen Gründen werden Tai Ji Quan und Tai Ji Qi Gong häufig zum Zweck der Krankheitsvorbeugung und zur Meditation eingesetzt.

 

Vor allem die ruhigen, weichen und stetig fließenden Bewegungen, die charakteristisch für den Yang-Stil sind, in Verbindung mit harmonischer Atmung und geistiger Konzentration eigenen sich besonders für alle Altersgruppen.